PROJEKTBÖRSE

Eine Strategie für
kooperative Unternehmen.
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Neue Unternehmen zu gründen ist schwer. Nicht weil die Ideen fehlen, sondern weil der Rahmen fehlt – Wissen, Netzwerk, Kapital, Zeit.

Die Projektbörse ist ein strukturierter Prozess in vier Phasen, der kooperative Unternehmen entwickelt – innerhalb der strako-Gemeinschaft, kein Pitch-Wettbewerb, kein Investor der am Ende entscheidet.



die vier Phasen

Jedes Projekt beginnt als Idee und endet im besten Fall als eigenes Unternehmen – im Besitz der Gemeinschaft, nicht auf Exit ausgelegt. Der Name jeder Phase beschreibt ihr Ergebnis: Was am Ende einer Phase steht, gibt ihr den Namen.

Jeder kann eine Idee einbringen – im Forum, ohne Voraussetzungen. Es ist nicht wichtig, sie auch selbst umsetzen zu können.

In dieser Phase geht es darum, Gedanken sichtbar zu machen, Feedback einzuholen und herauszufinden, ob andere den Bedarf teilen.

Wer Potenzial in einer Idee sieht, kann daraus ein Konzept entwickeln – am besten nicht alleine, sondern mit anderen zusammen.

In dieser Phase bildet sich ein Gründerteam, das die Idee ausarbeitet, ein Nutzenversprechen formuliert und die ersten zukünftigen Nutzer einbezieht.

Hat sich ein Gründerteam gebildet und das Konzept ausreichend Resonanz gefunden, folgt der nächste Schritt.

Es entsteht eine Entscheidungsvorlage für die Mitglieder: Betriebsmodell, Preisstruktur, Nutzerbasis. Kein Businessplan für Investoren – sondern ein Dokument das zeigt, dass das Projekt trägt.

Stimmen die Mitglieder zu, gründet der Verein eine Tochtergesellschaft – standardmäßig eine UG.

So wird verhindert dass Plattformen verkauft werden. Die Unternehmen bleiben im Besitz aller Mitglieder. Trotzdem arbeiten sie operativ unabhängig.


Die Rollen

Die Projektbörse kennt drei Rollen. Eine Person kann mehrere davon gleichzeitig einnehmen – und die Grenzen zwischen ihnen sind bewusst fließend.

Nutzer bringen Ideen ein und geben Rückmeldung. Sie erzeugen das erste Signal: Welche Angebote werden wirklich gebraucht?

Keine Mitgliedschaft erforderlich, keine Verpflichtung. Der Einstieg ist niedrigschwellig.

Gründer übernehmen Verantwortung für ein Projekt und führen es durch die Phasen. Die Rolle ist projektbezogen, nicht dauerhaft.

Dieselbe Idee kann von mehreren Teams unabhängig aufgegriffen werden

Mitglieder sind das demokratische Kontrollorgan. Sie entscheiden, welche Projekte Förderung erhalten und damit gegründet werden.

Ihr Beschluss ist die einzige Instanz die zählt. Kein Investor, kein Vorstand entscheidet über sie hinaus.

Was die Projektbörse von anderen Modellen unterscheidet: Gründer entwickeln nicht für einen anonymen Markt, sondern gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern die das Angebot später tragen. Wer nutzt, gestaltet mit. Wer gründet, baut auf einer Basis die bereits steht.


Unterstützung

Neben dem Prozess selbst gibt es zwei Strukturen, die allen Projekten zugutekommen – unabhängig von ihrer Phase.

Spenden fließen in einen getrennt geführten Fördertopf – nicht in den laufenden Betrieb des Vereins. Aus diesem Topf werden neue Unternehmen finanziert.

Gründer müssen kein eigenes Kapital einsetzen. Die Mitglieder entscheiden in Abstimmungsrunden, welche Projekte gefördert werden. Keine Gründung ohne Mitgliederbeschluss.

Um den Gründungsprozess zu erleichtern und die Qualität der Projekte zu erhöhen, bauen wir Stabsstellen als zentrale Unterstützung auf.

Zum Beispiel in den Bereichen Finanzen, Recht und Kommunikation. So bündeln wir Wissen und Erfahrung, damit Gründer nicht alles alleine stemmen müssen.

Was die Projektbörse von anderen Modellen unterscheidet: Gründer entwickeln nicht für einen anonymen Markt, sondern gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern die das Angebot später tragen. Wer nutzt, gestaltet mit. Wer gründet, baut auf einer Basis die bereits steht.

Stand heute

Die Projektbörse ist noch im Aufbau. Wer eine Idee hat oder ein Projekt begleiten will, findet den Einstieg im Forum.